Willkommen auf meinem Blog, hier findest du meine Gedanken, Anregungen und vielleicht Tipps....
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Mittwoch, 17. November 2010

Zum/r Ex zurück???


Ich bekomme viele Anfragen über diese Problematik. Nach Außen hin sagen die Meisten "Nieee wieder" doch anscheinend sieht das innerlich ganz anders aus. Viele versuchen nach einem Beziehungsende es nochmals miteinander, doch was sind die Gründe dafür? Oft steht man plötzlich allein vor "Allem" und dann erscheint einem der Partner irgendwie wieder in einem anderen Licht zu stehen. War alles schlecht? Hatte er/sie nicht doch auch gute Seiten? Besonders heikel wird es, wenn der/die Ex plötzlich mit einem neuen, potenziellen Partner auftaucht, dann fühlen viele sich berufen den/die Ex zurück zu bekommen. Oft ändert sich das Verhalten des/der Ex auch, er pflegt sich wieder, zieht sich chic an, fängt wohl möglich noch mit dem Training an, was während der Beziehung komplett vergessen wurde. Sie trägt ihren Mini wieder und auch die HighHeels samt Makeup kommen wieder zum Einsatz. Versprechungen werden gemacht, dass man niemals wieder in den alten Zustand zurück fallen wird.
Doch dann kommt es doch ganz anders als "fest" vorgenommen. Langsam, aber ganz sicher! fällt jeder wieder in die alte Rolle und dann hört man den nächsten Countdown schon wieder ticken.
Die Frage ist doch, stimmte die Basis? Hat man gemeinsame Interessen, passt dieser Mensch charakterlich zu mir, sucht er/sie im Grunde eine Mama/einen Versorger? Oder waren die Probleme nicht "hausgemacht", kamen sie von Außen?
Um nicht in eine Schleife der Verzweifelung, Trauer (denn das ist es!) und Aufgabe zu Enden, sollte man auf seinen Bauch hören... und der sagt einem das Richtige. Wer das nicht macht, wird mit der Zeit krank und die Beziehung geht meistens doch zu Ende. Und nebenbei gesagt, der Stärkere ist immer der, der weniger liebt.... Hast du eine Frage? Schreib mir...

Freitag, 12. November 2010

Scheideweg

Wie oft steht man doch in seinem Leben vor Entscheidungen, an einem Scheideweg, Herz oder Verstand... der Verstand sagt einem, geh diesen Weg, er gibt dir Sicherheit, du hast dann alles unter Kontrolle, du kannst bestimmen, denn hier wirst du nicht verletzt, weil doch dein Herz und deine Seele nicht mit betroffen sind.
Dein Herz sagt zu dir, nein, gehe den anderen Weg, löse dich von deinen Mustern, die dir zwar Sicherheit bieten, weil du sie gewohnt bist, weil du sie kennst und mit ihnen gelernt hast umzugehen.... aber er zeigt dir keine neue Perspektive, kein neues Gefühl, keine Liebe, kein Glück; der andere Weg läßt dich nicht wachsen, nicht hinzulernen.
Also, was tun?
Wenn ich mich nicht für mein Herz entscheide, entscheide ich mich gegen mich selbst...
Auf die Dauer wird meine Seele, das Unglücklichsein, die Stagnation in meinem Leben, nicht akzeptieren. Aber wie soll sie es mir sagen, mitteilen...?.... sie wird es mir durch meinen Körper sagen.
Bekomme ich Probleme mit den Augen, dann mag ich vielleicht nicht, was ich sehe..
Schmerzt meine Galle, hat es sicher was mit Verbitterung zu tun, Zorn und zuviel Stolz.
Schmerzt meine Hüfte, habe ich dann vielleicht Angst eine Entscheidung zu treffen, Angst vorwärts zu gehen? Oder meine Knie? Bin ich unbeugsam, nicht flexibel, unnachgiebig, will mich nicht bewegen?
So wird mir meine Seele "sagen", daß ist nicht gut für dich, daß macht dich unglücklich und krank, dort bist du auf dem falschen Weg. Das Organ auf die seelischen Probleme hin; steht mir was im Hals, kann ich nicht aussprechen, was ich sagen möchte, schlucke ich zuviel runter, habe ich bestimmt des öfteren Halsprobleme, auch Migräne bzw. Kopfschmerzen zeigt eine Blockade gegen sich selbst, zu hohe Selbstkritik, Selbstzweifel und Angst... ein innerliches getrieben sein.

Ich denke, daß viele Menschen, schon ein Problem haben, für sich allein mal in den Spiegel zu sehen und zu sich von ganzem Herzen sagen, daß sie sich selbst lieben. Tja, und da gehts dann schon los. Andere sollen mich als "liebenswert" erachten, wenn ich mich nicht mal selbst besonders leiden kann, oder von mir selbst mal so gar nichts halte... das strahle ich doch auch aus... also, ab vor den Spiegel und mal ich die eigenen Augen, den eigenen "Spiegel der Seele" schauen, dort sieht jeder Mensch für sich, ein Wesen, das nicht nur liebenwert und wunderschön ist, sondern auch etwas ganz Besonderes. Und das ist nicht irgend so ein Eso-Gequatsche....
Alles was wir denken, was nicht liebenswert an uns ist, kommt sowieso meist von dem dummen Geschwätz anderer Leute, angefangen bei den Eltern....

Also, schau dich an, fühle dich und du wirst merken, bist doch ein feiner Mensch :-)))

Dienstag, 26. Oktober 2010

Akzeptieren...

Nimm manche Dinge wie sie sind. ---

Manchmal ist es notwendig, um Situationen oder Angelegenheiten zu ändern. Ist man in einer Beziehung unglücklich, ist es besser sie nicht aufrecht zu erhalten. Aber die Erkenntnis, dass es manchmal Dinge gibt im Leben, die man nicht ändern kann, tritt in der heutigen Gesellschaft oft in den Hintergrund.

Es gibt einem viel mehr Ruhe, wenn man einige Sachen hinnimmt/akzeptiert und nicht, trotz besserem Wissen, dagegen ankämpfen, getrieben durch das Streben nach „Besser“ und „Schöner“.

Akzeptiere Realitäten; Sorgen, Elend, Trauer und Kummer, sind alles Teil unseres Lebens. Man kann nicht jeden Tag glücklich, zufrieden und voller Energie sein, ebenso wenig wie Andere. Stärker noch, es muss auch nicht.

Man sollte lernen zu empfangen und zu schätzen. Kurz mal still stehen um zu betrachten, was habe ich bekommen oder getan. Genießen, dass man eine Wahl getroffen hat. Versuchen dankbar zu sein, für das, was gut ist an einer Erfahrung oder Entscheidung.

Gefühle ein wenig unter Kontrolle halten. Lange herrschte die Idee vor, dass zum Beispiel der Ausdruck von Wut, Dampf ablassen, helfen würde, dieses Gefühl zu entlasten. Doch es ist besser sich des negativen Gefühls bewusst zu machen, es sich anzuschauen, ohne zu urteilen; zu erkennen, wieso es dazu gekommen ist, um es dann loszulassen. Oft ist der Grund, warum sich diese Wut aufbaute nach einer gewissen Zeit, weniger wichtig, als man in der Situation dachte/empfand.

Sich selbst zu akzeptieren ist nicht so einfach. Wir legen die Latte oft viel zu hoch, höher als bei Anderen, und wir sind ebenso viel härter gegen uns selbst. Versuche, ein wenig Mitgefühl für sich selbst zu haben, ein wenig milder mit sich umgehen. Man sollte bedenken, dass Probleme zum Leben gehören und man nicht der einzige Mensch sind, dem Fehler unterlaufen und unangenehme Dinge passieren.

Keiner sollte vergessen, dass man sehr wertvoll ist, und das muss nicht bewiesen werden!

Versuche ebenso wenig andere zu verändern, denn auch sie sind, wie sie sind. Besser ist es einen Weg zu finden, mit den Seiten, die man an anderen Menschen weniger mag, umzugehen oder man trifft eine Regelung, die alles mehr ordnet, falls der Umgang sich nicht vermeiden lässt, und oft ehrlicher ist. Das spart eine Menge Stress.

Das Glück ist das Einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt. (Albert Schweizer)

Montag, 8. März 2010

Glauben wagen...

Ich möchte Glauben haben,
der über Zweifel siegt,
der Antwort weiß auf Fragen
und Halt im Leben gibt.

Ich möchte Hoffnung haben
Für mich und meine Welt,
die auch in dunklen Tagen
die Zukunft offen hält.

Ich möchte Liebe haben
Die mir die Freiheit gibt,
zum Anderen ja zu sagen,
die vorbehaltlos liebt

Herr, du kannst alles geben:
dass Glauben in mir reift,
dass Hoffnung wächst zum Leben
und Liebe mich ergreift.

Eberhard Borrmann